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Eine Tasse Zeitgeist, bitte!

Porzellan wurde – auch wenn wir dies gerne glauben - in China nicht erfunden, sondern es gilt als Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses. Auf mühevollen Wegen gelangten jedenfalls Porzellanteile ab dem 13. Jahrhundert durch Kaufleute, Forscher und Weltreisende wie Marco Polo nach Europa. Wie viele andere glaubte auch Marco Polo, dass die Chinesen ihr Porzellan aus Kaurischnecken herstellten. Aber die Italiener kreierten zunächst nur den Begriff „porcellano“, denn die Römer bezeichneten das weibliche Geschlechtsteil als “porcella”, auf deutsch “Schweinchen”. Später bezeichneten die Italiener eine weiße glänzende Muschel als “porcellana”, weil diese dem weiblichen Geschlechtsteil ähnelte. Man ging davon aus, dass das geheimnisvolle wertvolle Material Marco Polos, wegen seiner Seltenheit und Reinheit auch “weißes Gold” genannt, aus eben dieser Muschelsubstanz bestand. Der Name Porzellan war geboren. Die Herstellung des damals sehr kostbaren Materials blieb jedoch das Geheimnis der Chinesen – es musste in Europa neu erfunden werden.
In Zeiten der Kochshows à la Jamie Oliver oder Paul Bocuse setzen wir auf Bio Produkte und exquisite Kost, die jedermann am heimischen Herd nachkochen kann. Genuss liegt im Trend! Doch das Auge isst mit und so muss das Feinschmecker Menü inszeniert werden, denn das Gesamtergebnis zählt. Zu einer angemessenen Tischkultur gehört neben der Dekoration vor allem das Porzellan! Ein Teller ist mehr als nur ein bloßer Gebrauchsgegenstand, den wir jeden Tag nutzen. Früher zierte Porzellan die Wände oder befriedigte die Sammelleidenschaft der Liebhaber. Und auch heute sind wir uns der Wertigkeit von Porzellan durchaus bewusst und wählen die edlen Stücke passend zum Anlass.

Wahrhafte Kunststücke aus Porzellan stellt im 21. Jahrhundert „The New English“ her. Die Porzellanmanufaktur von Paul Bishop hat es sich zur Aufgabe gemacht, feinste Handarbeit und hohe Design Ansprüche mit zeitgenössischer Kunst in Einklang zu bringen. In Zusammenarbeit mit über 100 Künstlern und Designern aus der ganzen Welt gelingt THE NEW ENGLISH eine Renaissance des Porzellans. Das Geheimrezept: Die Verschmelzung von klassischem Kunsthandwerk mit einer innovativen und wahrhaftig künstlerischen Motivsprache.

DIE SAMMLERGENERATION VON THE NEW ENGLISH ISST CULT

Die größten Sammler chinesischen Porzellans waren die Fürstenhäuser und als leidenschaftlichster unter ihnen, der sächsische König August der Starke bekannt. Sein Begehr war es, das Geheimnis des weißen Goldes zu lüften. Er befahl dem Alchemisten Johann Friedrich Böttger nicht eher zu ruhen, als das Geheimnis der Herstellung des Porzellans gelüftet sei und es fortan produziert werden könne.


Im Jahre 1708 schließlich gelang ihm als ersten Nichtchinesen – unter Beteiligung anderer - in Meißen die Porzellanherstellung. Er erfand das Porzellan quasi zum zweiten mal. Schon bald breitete sich das Porzellan über Europa aus. Schon eine der nächsten Porzellanmanufakturen entstand in 1745 in Chelsea London.


Es folgten Porzellanmanufakturen in Höchst (1746), Nymphenburg (1747), Fürstenberg (1747), Königlich-Preußische Porzellanmanufaktur KPM (1763).
Die Manufaktur „The New English“ setzt auf das so genannte „Bone China“. Das durchscheinende Knochenporzellan gilt für das klassische Traditionshandwerk als die Königin des Porzellans. Doch die erfolgreichen Newcomer ruhen sich nicht auf der Virtuosität ihres Könnens aus. Als moderne Pioniere und Alchemisten des Materials bringen Sie mit zeitgenössischem Lifestyle neuen Glanz in unsere Hütten. Ob als Objekt, Wanddekoration oder Lieblingsgedeck, die Sammlergeneration von THE NEW ENGLISH isst Kult und trinkt Zeitgeist.

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